Am vergangenen Samstag habe ich mich bereits auf dem Weg gemacht und werde heute vom Westrand der Lüneburger Heide nach Soltau aufbrechen. Hinter mir liegen drei Tage und ein Weg von Ottensen über Stade, Zeven bis hierher. Die erste Erkenntnis dabei war: Ein Kilometer ist wirklich lang! Und die zweite: Wer zu Fuß unterwegs ist, bekommt einfach mehr mit. Ich hätte aber nie gedacht, dass ich mich nach langer und einsamer Strecke durch die Gegend, und davon gibt es im nördlichen Niedersachsen reichlich, über den Anblick eines Hauses freuen würde: Zivilisation! Ganz einsam bin ich aber nicht. Die etwas weniger gut gelaunte Stimme meiner Wander-App sagt mir regelmäßig an, wo es demnächst langgehen soll, ein Navi also. Ohne den würde ich vermutlich noch irgendwo im Labyrinth der Apfelplantagen um Jork umherirren. Aber nun die Lüneburger Heide, langsam aber stetig. Und ich hoffe, es klappt jetzt mit dem Blog. Alles braucht seine Zeit.






Worüber haben sich wohl die Pilgerinnen und Pilger des Mittelalters auf diesem Abschnitt unterhalten: Geht‘s nach Rom, oder Köln oder Santiago?!


St. Johannes – Visselhövede

uf dem Weg nach Soltau
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