Wenn Publius Quinctilius Varus im Jahre 9 n. Chr. nicht so krachend gescheitert wäre, wäre Harburg an der Elbe ein römischer Außenposten geworden. Nun ist es dazu nicht gekommen, aber quasi als Reminiszenz habe ich meinen Spaziergang von Harburg im Schwaben aus fortgesetzt. Die Burg am südöstlichen Rand des Nördlinger Ries‘ könnte aus dem Märchen stammen. Warum das ein Tal weiter gelegene Zementwerk nicht, ist die Frage. Beide bilden den technischen ‚state of the art‘ ihrer Zeit ab, und sind bei näherem Hinsehen faszinierende Konstruktionen. Aber Ritter mit Sicherheitshelm und Blaumann, kein Drache würde den ernst nehmen … mit der Romantik im Rücken und einem etwas unschlüssigen, mitunter aber recht feuchten, Gewitter an der Seite, ging es weiter nach Donauwörth.
Immer schön im Fluss bleiben … hier in der Wörnitz unterhalb der HarburgMärchenhaft – Harburg an der Wörnitz FressgeselleIrgendwas mit EntschleunigungAuch ein Monument – Betonwerk bei HarburgAuf der Via Romea Richtung DonauwörthGin im Naturzustand – Wacholderheide bei HarburgMythos WaldEinsame Botschaft – Eisenbahnbrücke im Wald vor DonauwörthLernen von der Schnecke …Blick ins Donautal oberhalb von DonauwörthAm Galgenberg – Das war meist das Erste, was Pilgerinnen und Pilger von einer Stadt zu sehen bekamen.Der erste Tunnel vor den Alpen – Ehemaliger Eisenbahntunnel in Donauwörth.‚Ich war da!‘ – Jakobsmuschel im Wappen eines Donauwörther Bürgers.Opfer rasender Eifersucht oder einer handfesten Intrige – Grabmal Maria von Brabants (1226 – 1256) im Kloster Heiligkreuz zu Donauwörth. Ihre mit hingerichteten Kammerzofen liegen an ihrer Seite.Heilig Kreuz, Kapelle – seit 1000 Jahren hat der angebliche Holzsplitter aus dem Kreuz Christi Donauwörth nicht verlassen. Jona und der Wal – Türklinke zur Heilig Kreuz Kirche.Die Richtung stimmt. Was wird die Botschaft sein?!An der Donau.
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