Der Weg vom beschaulichen Kurort Bagno di Romagna nach Arezzo liegt hinter mir. Und ich kann mir nur annähernd ausmalen, wie strapaziös diese Passage für einen Reisenden im 13. Jahrhundert gewesen sein muss, zu jeder Jahreszeit. Für mich Busreisenden war dies schon abenteuerlich genug. Aber die Fahrerin und die beiden späteren Fahrer nahmen alle engen Kurven und abschüssigen Straßen mit erfahrener Lässigkeit. Bis wir nach dem breiten und aufgeheizten Tibertal endlich Arezzo erreichten. Und jetzt die Toskana, altes etruskisches Kulturland. Auch für denjenigen, der sich nicht um ein Kulturticket kümmert, gibt es noch genug zu sehen. Das berühmte Kruzifix Cenni de Pepos oder ‚Cimabues‘ in der Chiesa di San Domenico möchte ich mir heute anschauen. Albert von Stade mag davor gebetet haben. Immerhin gab es am Abend ein bisschen Regen, aber keine Abkühlung. Und es hat kaum einen Vorteil, bei Sonnenaufgang aufzubrechen, denn es ist generell heiß. Ich will heute meinen ‚öffentlichen‘ Weg, zumindest an der Via Romea entlang fortsetzen, zunächst nach Castiglion Fiorentino, dann nach Cortona.




















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